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Image of Südamerika für wenig Geld

Einmal muss es vorbei sein…

Der Abenteuertrack 44000km

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A la Final

Leider geht meine Reise nun langsam dem Ende entgegen-Anfang August geht der Flieger-hier nun der letzte wirkliche Reiseblog. Die letzte Etappe ist nahezu identisch mit meiner ersten Reiseetappe nur rückwärts – und mit weiblicher Begleitung ;-)

In La Paz musste erst mal einiges repariert, die vordere Felge war total zeredellt, Öl musste wieder gewechselt werden, der Ölfilter wurde mit Druckluft gereinigt, Kofferträger musste geschweisst werden, eine gebrochene Schraube steckte im Gewinde fest und und und-dass dies alles innerhalb eines Tages möglich war, habe ich Alfonso zu verdanken. Alfonso haben Björn und ich beim letzten Besuch in La Paz über Horizons Unlimited (Motorradreise-Forum) kennengelernt.  Seine Hilfsbereitschafft war unglaublich-er nahm sich einen ganzen Tag Zeit und wir fuhren von Werkstatt zu Werkstatt um die benötigten Teile bzw. Reparaturen zu bekommen. Er hatte zudem von einem anderen Reisenden mit einer grossen KTM noch einen gebrauchten Luftfilter und eine Kettensatz zu Hause. Beide Ersatzteile sind in Bolivien praktisch nicht zu bekommen und waren an meiner Kathi in erbärmlichem Zustand-dankbar nahm ich sie entgegen.  Als alles wieder halbwegs gerichtet war gings weiter-doch nicht allein. In La Paz habe ich Verita (bekannt aus dem Blog “No es peligroso…”) “rein zufällig” wiedergetroffen.

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Gemeinsam haben wir unser Hab und Gut auf die Käthe gepackt und los gings vom Hostal auf 3300m nach El Alto 4100m.

Irgendwas schien mit dem Vergaser nicht in Ordnung zu sein-ich habe die Maschine nur mit Ach und Krach die Steigung hoch bekommen. Oben auf dem Altiplano wars auch nicht besser, aber da gehts nurmehr geradeaus-Vmax lag bei 120km/h aber das reicht ja zum Reisen. Ein mulmiges Gefühl-ob die Käthe nun durchhält oder nicht-blieb dennoch, denn sie musss noch bis KTM-Chile in La Serena in  durchhalten (ca.3000km). Auf dem Weg nach Oururu trafen wir einen Radler aus Irland-die wahren Helden auf Süamerikas Strassen.

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Oururu war nicht so spannend-am nächsten Tag fuhren wir auf dieser schönen Piste weiter bis Uyuni.

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Dort ist es momentan recht Kalt-nachts friert es. Von Uyuni dann zunächst wieder über den Salar.

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und dann weiter auf die Holperpiste-bzw.Pisten nach Ollague- stellenweise erhöht sich die Anzahl der Pisten und man darf frei wählen,doch sollte man die Navigation im Auge behalten.

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Zwischendurch hatten wir etwas mit einem Sandsturm zu kämpfen…

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…doch als mittlerweile alter Abenteuerhase kann ich davon kaum schlechte Laune bekommen.

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In Ollague war am nächsten morgen mal wieder kein Öldruck da-doch das Spiel kennen wir ja bereits. Käthe auf die Seite…

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…Sprit in den Filter und ausblasen wie Ostereier…

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Dann weiter in Richtung Calama.

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Fast schon unten haben wir diesen Uruguayaner mit seiner Vespa (mit Surfbrett) getroffen…

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Da soll noch einer behaupten Ich waere verrückt…er fragte noch ob denn die Strasse bis Uyuni so bleibt oder besser wird…mucha suerte amigo…
Ganz unten war dann dieser kleine Vulkan-vermutlich Chiles kleinster Vulkan-wir dachten in 15 min sind wir da oben, doch knapp ne Stunde hats dann doch gedauert bis wir hoch gekraxelt sind.

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In Calama wurde getankt und eingekauft und dann ab nach San Pedro de Atacama.

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Dort haben wir uns einige Tage ausgeruht und haben das (echte) Valle de la Luna besichtigt-bei meinem ersten Ritt nach SPdA dachte ich ich wäre durchgefahren, doch es war ein Nebental.

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in San Pedro wurde dann auch der “neue” Kettensatz aufgezogen.

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Und ein alter bekannter kam vorbei…

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Björn kam auf Besuch-er hatte eben sein Jubiläum 2 Jahre mit dem Moped auf Reisen.
Von SPdA gings über Antrofagasta weiter gen Süden…Frühstückspause an den Mano del Desierto…

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…in den NP Pan de Azucar.

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und von dort haben wir es dann auch bis nach La Serena geschafft d.h. die Kathi hat die Reise überstanden und das waren über 44000km-einmal um die Erde in Südamerika!!!
Nos vemos en alemania!!!

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Mil de Tierra


Nach der grossen Schlamm Kur waren wir zunächst eine Nacht in Humaita, wo sich erstmals Öldruckprobleme bei meiner Kathi ankündigten. Leider trat über Nacht keine Selbstheilung ein-Öllämpchen flackert munter. Über Nacht habe ich mich mal im Motorradforum schlau gemacht, was das Problem sein könnte und wie man dieses beseitigt.

Vermutlich ein Bypassventil mitten im Motor-schei…
Am morgen haben wir dann einfach mal den Ölfilter gereinigt und-con mucha suerte- es hat funktioniert,
kein Öllämpchen flackert mehr es kann weiter gehen nach Puerto Velho.
In Puerto Velho waren wir mal wieder eine Nacht bei den Motorradrockern zu Gast

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und konnten nochmal ausgiebig an den Maschinen rumschrauben.
Ölfilter wurden nochmal gereinigt-mit Benzin füllen und kräftig ausblasen-lecker;-)
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Am nächsten Morgen weiter an die Grenze zu Bolivien.
Über der Grenzfluss Rio Mamore wollte uns ein Fährmann mit seiner Mini-Fähre rüberschippern,
aufgrund unserer Erfahrung mit Mini-Fähren warteten aber lieber auf die grosse Fähre.
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In Bolivien warteten dann die besagten “Mil de Tierra” 1000km auf Erde auf uns.
Zunächst war die Srtasse in unerwartet gutem Zustand-doch es wäre nicht Bolivien wenn sich dies nicht ändern würde…
Im Bild: ein grosser Steppenbrand lässt eine Wolke entstehen
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Plözlich im Wasserloch neben der Piste bewegt sich was…
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ein Krokofant…

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…bis zu 5m lang werden die hier-besser nicht wildcampen…

Danach wurde die Piste mal wieder etwas extremer-Polvo- Staubpulver bis zu 30cm tief und darunter grosse Steine die man nicht sieht aber spürt.
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In Santa Rosa wurde übernachtet, am nächsten Morgen wieder Öldruckprobleme-diesmal half auch auswaschen nichts-Filter raus und ohne Ölfilter weiter…
Ein kleiner Helfer macht sich an meinem Werkzeug zu schaffen.
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Weiter bis Yucuma und hier trennen sich die Wege von Claudio und mir-er fährt weiter nach Argentinien, ich will über La Paz nach Chile.

Der Weg nach La Paz ist malö wieder berauschend schön

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-nur eben auch mal wieder Death-Road-mässig abgesichert…mal wieder Linksverkehr -das merkt man dann, wenn man selbst und der Entgegenkommende eine Vollbremsung auf Schotter hinlegen und der Entgegenkommende aufgeregt flucht…aber natürlich wird der Wechsel von Rechts- auf Linksverkehr auch in Bolivien durch Schilder signalisiert…(doch die Schilder sind einfach nur noch braun vom Staub-nichts zu erkennen…)

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Wie auch immer, da ich den Blog schreiben konnte hab ichs ja überlebt und bin heil nach La Paz gekommen-das Mopped pfeifft aus dem letzten Loch aber es fährt noch.
Bis bald Euer carliO


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