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Llanos de Challe-San Pedro de Atacama

In Llanos de Challe sind wir noch einen Tag geblieben-man hat ja Zeit ;-)

Llanos de Challe

Habs auch mal mit dem Fischen versucht-bisher jedoch erfolglos.

Dann gings am17.10 weiter-immernoch nach Norden-zunächst durch den Park,dann auf einer neuen Piste am Meer entlang.  Die Piste verlief bis hinter Copiapo, dort gings wieder ein Stück auf der 5 weiter. Zu Mittag gabs Fischsuppe und fritierten Fisch in einem Truckstop. Als ich wieder beim Mopped bin kann ichs kaum glauben-Platten, trotz Wüstenreifen und extradickem Schlauch (siehe Bilder Chile3). Eine Kreuzschlitzschraube hat sich ihren Weg quer durch eine Stolle, die Karkasse bis durch den Schlauch gebahnt. Naja halb so wild, eine halbe Stunde später gings weiter mit geflicktem Schlauch, auf der 5  bis Chanaral und von dort wiedermal in einen Nationalpark. Pan de Azucar (dt. Zuckerbrot) heist dieser NP mit nur noch sehr spärlichen Bewuchs-dennoch eine Augenweide.

Pan de Azucar

Da es am nächsten Morgen wieder etwas bewölkt war fuhren wir weiter über Taltal-dann an der Küste weiter bis Paposo und dort weiter der Küste entlang auf gröbstem Schotter mit vielen Schlaglöchern. Die Summe der Schlaglöcher, sowie die defekte Tankhalterung an Christophs XT sorgte dann für eine durchgescheuerte/gerissene Ölrücklaufleitung. Auch diesmal konnten wir den Schaden schnell beheben doch aufgrund der fehlenden Infrastruktur wurden wir wiedermal zu Wildcampern.Wildcamp

Am nächsten Morgen (19.10) wieder Aufbruch-weitere 30km an der Küste, dann hoch in die Berge und oben wieder auf die 5 Richtung Antofagasta.

Um etwa 12.00 bei Antofagasta haben sich dann unsere Wege getrennt, Christoph will weiter an der Küste entlang nach Bolivien, ich bin dann solo weiter in die …

Atacama – die trockenste Wüste der Erde
Nach einer Rast in einer Kneipe und einem Einkauf (Wasservorräte nicht vergessen, gell) wurden nochmal alle Benzinkanister gefüllt und los gings. So ein bisschen mulmig ist einem schon nach 10Tagen zu zweit und dann alleine in die Wüste, doch auf der sehr guten Piste von Baquedano nach Osten fuhren jede Menge LKWs (so alle 10 min einer) und alle halbe Stunde ein Pkw-da kann ja nichts schief gehen-der Navi kennt die kürzeste Strecke zum Ziel San Pedro de Atacama.

Salar de Atacama

Der Navi hat mich dann allerdings unten im Tal (siehe Bild oben) links abbiegen lassen ins Valle de La Luna (dt. Tal des Mondes) und da gabs tatsächlich nichts was es auf dem Mond nicht auch gäbe. 101km kein Strauch, kein Kaktus, kein Anzeichen menschlicher Existenz-von der Schotterpiste mal abgesehen und eben auch 101km einziges Auto. Eine erbarmungslose Trockenheit, trotz der Hitze musste ich mit geschlossenem Visier fahren sonst hätten die Augen beim Blinzeln gequietscht.

Valle de la Luna

Nach 50km mal angehalten-nada-niente-nüüt-da wurds mir dann noch ein bisschen mulmiger.

Ich habe aber herausgefunden was in einer solchen Situation das Beste ist-gute Laune Musik aufs Ohr-blos keine depri Musik. In einer solchen Situation niemals The Doors “This is the End” auflegen-das wär nur was für Profis ;-)

Es ging ja dann auch alles juut.

Bin nun seit zwei Nächten in San Pedro.

San Pedro d A

Da ists sehr nett aber morgen gehts weiter-wohin? Das wissen die Götter.

Bis denne

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