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S.P.de A.-Uyuni….-updated Version with Pics!!!!

Hola Todos

Die Abenteuerserie reisst nicht ab-diesmal leider nur ohne Bilder, das Netz in Bolivien ist eher lahm und die Einstellungen im Internet-Cafe so bescheiden, dass ich nun immer Absaetze machen muss damit ich sehe was ich schreibe. …bin jetzt wieder in S.P de A. und kann Bilder einfuegen

Also am 22. war Abfahrt von  SPdA in Richtung NP Tatio (Geysire). Die Strecke verlaeuft ueber einen Pass - 4400m wenn ich mich recht entsinne.

  Route nach Tatio

Unterwegs im nirgendwo der Andenhoehen, ein Schild -rechts ab zum Vulkan Apogado

Da dachte ich so ein bissle kucken kann man ja mal. Die Strecke fuehrte zunaechst durch Vulkansand - mitten in der Einoede stehen ploetzlich 2 Vicunias (so ne Art Reh), dann ging die Strecke auf grobem Schotter immer weiter nach oben und irgendwann stand auf dem Navi 5005m ueber Meereshoehe. Weiter oben -auf geschaetzten 6000m- raucht so schwefelig der Vulkan vor sich hin. So recht kenn ich mich mit Vulkanen ja  nicht aus und 5000m sind ja auch nicht so ohne, also habe ich gewendet und bin weiter zu den Tatio Geysiren gefahren. Dort kam ich um ca.17.00 an und es war recht warm auf 4300m-ein paar alte Damen kuemmern sich hier um den NP Tatio. Ich fragte nach einem Zimmer-ja haben sie fuer 5000Pesos (6,5 Euro) – dann fragte ich nach einer Campingmoeglichkeit -ja haben sie fuer 2000Pesos-da dachte ich jetzt wird mal gespaart, ich hab zum campen ja alles dabei.

Tatio

Dies stellte sich jedoch als suboptimale Entscheidung heraus, am Morgen zeigte das Thermometer -10,7  C an-die Nacht war nicht so angenehm. Da die Geysire hauptsaechlich freuh morgens aktiv sind bin ich gleich um 7 in den NP-da waren schon ca. 200Leute mit Bussen angereist. Gluecklicherweise gab es auch ein Becken welches von warmen Quellen gespeist wird -ratet mal wer als erster im Becken war ;-) auftauen war angesagt. Um 12.00 gings dann weiter nach Calama durch herrliche Schluchten.

  Tatio-Calama

Calama selbst ist nicht besonders schoen, aber ich hatte den Plan gefasst nach Uyuni zu fahren und dafuer braucht man Sprit-viel Sprit denn wie sich herausstellte kommt 430 km keine Tankstelle (150km gute Piste, 150km schlechte Piste, 50km absolute Katastrophe, 80km Salzsee). Also habe ich noch einen 10 L Ersatzkanister gekauft, eine Nacht auf dem Campingplatz in Calama verbracht und dann los in Richtung Ollague.

Route nach Ollague

Die Piste dorthin ist relativ gut ausgebaut und fuehrt an 2 Salzseen vorbei. Eine Bahnlinie gibt es ebenfalls auf dieser Strecke-sie dient hauptsaechlich dem Abtransport von Salzen und Erzen. In Ollague gibt es auch einen Bahnhof-der aber eher wie ein Geisterbahnhof aus Wildwestfilmen aussieht. In einem Hostal in Ollague habe ich dann einen Biker kennen gelernt der gerade von Uyuni kam. Er hatte nichts gutes von der Piste zu berichen, hatte wohl auch mehrere Stuerze hinter sich, hatte sich in der Wueste verfahren und angefangen zu halluzinieren. Kling auf alle Faelle nach Abenteuer dachte ich, also bin ich am 25.10 um

7.00 aufgestanden, fruehstuecken und packen

9.00 auf dem Bike

9.10 an der Grenze (Chile, in der Schlange stehen bis 11.00)

11.10 an der Grenze (Bolivien-bis 12.00)

12.10 auf der Piste zuerst von Schlagloch zu Schlagloch, dann auf Sand in grossem Bogen um die entgegengommenden LKWs, dann uebeslte Wellblechpiste mit Wellenhoehen von ca.15cm-da hilft nur Geschwingdigkeit- dann wechselte die Piste wieder auf verfahrenen Weichsand, dann endlich war der Salzsee in Sicht nur die Zufahrt auf das Salz ist extrem weich und erfordert noch einmal einen beherzten Gasgriff. Das Salz selbst ist extrem hart und faehrt sich wie bester Asphalt.

Piste nach Uyuni

15.15 dann Ankunft in Uyuni (war doch ein Kinderspiel)

bis 16.00 durch die Stadt gegurkt um ein Hostal zu finden-zunaechst erfolglos

16.15 Tanken (85 Oktan ist das Beste was man bekommt :-( )

16.30 Hotel genommen (bei 3,5 Euro die Nacht darfs auch mal ein Hotel sein)

17.00 Duschen (wichtig)

17.15 Waesche waschen (sehr wichtig)

17.45 Muesli (sonst haett ichs nicht mehr in die Stadt geschafft)

18.00 Feierabendbier (sehr fein)

Ihr seht schon der Abenteueralltag ist auch nicht ganz stressfrei ;-)

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