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Image of Moto Libre: Mit Motorrädern durch Südamerika  sieben Monate Freiheit vom Alltag

Zurück nach S.P. de A

In und um Uyuni herum habe ich noch mehrere Motorradfahrer getroffen-leider wollte keiner mit mir in Richtung Argentinien aufbrechen, alle waren in Richtung Ollague unterwegs-wo ich her kam. Da die Schauergeschichten ueber die Strassen direkt nach Argentinien kein Ende nahmen, habe ich entschieden mich einer Gruppe von 3 Moppeds anzuschliessen-Sabine und Nils, je auf einer BMW GS 800.

nilsundsabine

und Stefan und Veronica zu zweit auf einer 400 Irgendwas aus Costa Rica mit Autopilot Mode.

Stefan und Veronica

Der Plan war noch einmal auf der Isla Incahuasi wild zu campieren und von dort zur Grenze nach Ollague zurück zu fahren. Gegen Nachmittag kamen wir auf Incahuasi an und verbrachten die Zeit nochmals mit Fotografieren-durch den gleichmässig weissen Horizont kann man hier Bilder mit optischer Täuschung inszinieren, sog. Salzamorganas ;-)

Winerider

Vor allem die Dämmerung auf dem Salzsee ist gigantisch. Allein hierfuer hatte sich das campieren gelohnt.

Incahuasi

Am Abend kam dann noch ein Nadu zu besuch (siehe Bilder -> Bolivia2).

Am nächsten Morgen, Aufbruch Richtung Ollague. In der Gruppe nahm die Strecke einiges an Schrecken, dennoch blieb ein Sturtz nicht aus.

 BMW

Zum Glück nichts passiert, ich hatte Glück nicht zu stürtzen-das Tiefsandstück, im Bild ganz rechts auf der Hauptstrecke, war durch die LKWs so tief zerfurcht, das es keine Chance gab aus deren Furche herauszufahren, dies bedeutete 200m genau in der Furche zu bleiben, wie auf einem Schwebebalken und blos nicht vom Gas sonst hätte man sich eingegraben. Da ich Vorausfahrender war habe ich die anderen gewarnt und auf die Nebenstrecke geschickt. Diese war ein Tick besser aber eben auch nicht ohne. Der Grenzübertritt war diesmal schneller erledigt wie auf dem Hinweg, doch die Chilenen prüfen etwas genauer und fanden bei Sabine ein Pack Würstchen-dies war nicht erlaubt und wurde sofort konfisziert-warum der Grenzer nur so ein Bäuchlein hat – komisch ;-).

Back in Chile brachte der Rückweg, den ich ja schon kannte, nochmal überrasschend neue Ausblicke.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Danach gings wieder zunaechst nach Calama zum Tanken, danach aber direkt nach S.P de A. Im Hostal hab ich dann wieder-ganz zufällig ;-) -Las Chollas getroffen-leider bin ich ausgerechnet jetzt durch eine Herpes Labialis Infektion beinträchtigt und kann somit nicht die gemeine  Knutschoffensive starten-ham se aber grad nochmal Glück gehabt.

Die Abenteuer verlagern sich nun wohl nach Argentinien-zu den berüchtigten Wolfsbrüdern…

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