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Image of Moto Libre: Mit Motorrädern durch Südamerika  sieben Monate Freiheit vom Alltag

Con mucha suerte

So, nach der Gauchonacht gings weiter nach Perito Moreno Stadt (es gibt eine Stadt, einen Gletscher und einen NP mit diesem Namen-alle mehrere hundert km entfernt voneinander). Von Perito Moreno weiter nach Los Antiguos am Lago Buenos Aires (der ebenfalls weit entfernt von der gleichnamigen Stadt ist). Dort war es jedoch nur mässig interessant, so dass wir gleich am nächsten Tag weiter zu den Cuevas de Los Manos gefahren sind. Diese Höhlen sind bekannt für die Höhlenmalereien, meist Hände aber auch Jagdszenen u.a.

Cueva de los Manos

Die Malereien sind wohl die ältesten bekannten Kunstzeugnisse Südamerikas (5000-9000 v Chr.).

Leider haben wir vorher in Perito Moreno nicht ausreichend Proviant und Benzin eingekauft, bzw. war es schlicht unmöglich, genügend Ressourcen für die weitere Etappe zu besorgen-die Kathi ist ja eh schon mehr als überladen-denn die weitere Fahrt gen Süden Richtung Perito Moreno NP führte durch extrem dünn besiedeltes Gebiet. Die Nacht verbrachten wir-con mucha suerte- in Los Horquetas.

Hotel Cerrado

Wir erwarteten nach etwa 300km Nichts wenigstens ein kleines Kaff, fanden aber nur ein geschlossenes Hotel vor. Aber auch ein geschlossenes Hotel besitzt Betten (eines mit und eines ohne Matratze-kennen wir doch schon…) und Benzin gabs zum Glück auch, allerdings zu europäischem Preis. Von dort gings tags drauf in den NP PM in der Erwartung wenigstens ein Lädele vorzufinden, aber Fehlanzeige.


Parque National Perito Moreno

Auf der Estancia Oriental wurden wir mit den Worten „Todo es caro“ – alles ist teuer – empfangen und zu kaufen gabs eigentlich nichts, alles nur für Hotelgäste (der gehobenen Kategorie). Nach 4 mal fragen bekamen wir dann doch wenigstens ein Laib Brot. Unsere Vorräte waren extrem begrenzt. Die Lösung hiess selbstversorgen..

Parque National Perito Moreno

…con mucha suerte mit Fisch, Löwenzahnsalat..

Parque National Perito Moreno

…und wildem Rhabarber.

Ich hab dann noch an eine Felswand weit oben ein Kondorhorst entdeckt-diese musste ich natürlich abenteuermässig erkunden, denn wer keine guten Kondorbilder hat, der hat sich nicht nahe genug ans Horst rangetraut. Ab 20m Entfernung gehen die Alten aus dem Nest und starten den Angriffsflug. Der erfahrene Abenteuerer schützt sich vor der fliegenden Gefahr mit Russenmütze und Sonnenbrille ;-) Ein sehr eindrückliches Erlebnis wenn man die Federn pfeiffen hören kann.

Parque National Perito Moreno

Vom NP PM gings dann direkt in den NP Los Glaciares in das Städtchen El Chalten. Mit dem Wetter hatten wir erneut Glück, denn die Hauptattaktion, der Gipfel des Fitz Roy, ist nur selten zu sehen- ein Wahnsinnsberg.

El Chalten

Heute haben wir dann die letzte Attraktion mit Namen “Perito Moreno” erkundet – den Gletscher: Bilder kommen im nächsten Blog.

Morgen geht’s (con mucha Suerte) nach Chile in den Park Torres del Paine.

Saludos aus Calafate

carliO und Frank

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