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Bolivia:Vom Che zum See


Nach der Grenze von Paraguay nach Bolivien erwarten uns 60 km Ripio (Schotterstrasse) bis nach Ibibobo. Von dort aus, erklärt uns einer von den Militärpolizisten, könne man (illegal) auf der neuen Teerstrasse bis Villamontes, man müsse nur die Zufahrt finden. Die Teerstrasse haben wir dann über einen Schleichweg gefunden, doch alle 5km war diese abgesperrt und ein Offroadtrail musste als Umfahrung ausgekundschaftet werden.
In Villamontes kamen wir dann direkt in eine Polizeikontrolle, welche unsere Papiere kontrollierte. Da ich ohne Fahrzeugversicherung unterwegs bin, musste ich etwas improvisieren. Ich zeigte Ihnen die grüne Versicherungskarte und da Bolivianische Polizisten etwas lesefaul sind hat dies auch funktioniert. Im Prinzip wollten sie nur etwas Schmiergeld von den Gringos, fragten sogar nach einer Krankenversicherung-ich erklärte Ihnen  dann dass alle Deutschen mehr Versicherungen haben als notwendig und das hat Ihn dann wohl überzeugt, dass er von uns so leicht nichts zu holen ist.
Von Villamontes gins nach Norden über einen atemberaubenden Trail durch den Bergregenwald nach Monteagudo.
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Dort hielt uns der Regen für 2 tage fest, dann gings weiter nach Villa Serano.
Die lokalen „Strassenverhältnisse“ lassen kaum mehr als 200km pro tag zu-danach weiss man was man geschafft hat ;-) .
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Von Villa Serano ging es durch  Bergland auf die Routa del Che…



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nach Vallegrande-wo einst Che Guevara und seine engsten Guerilleros -darunter auch die deutsche Tania- vom Bolivianischen Militär ermordet und verscharrt wurden. 1997 wurden Ihre Gräber entdeckt und exhumiert.

An der einstigen Grabstätte ist nun ein Mausoleum.
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Von Vallegrande wollten wir direkt bis Cochabamba, doch die Teerstrasse verwandelte sich erneut in ein grobschottrigen Bergtrail, der in Schnitt 40km/h befahren werden musste. Bei Einbruch der Dunkelheit erreichten wir Epizana;dort haben wir keine kosten und Mühen gescheut und sind im Hilton abgestiegen….
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…der ehemalige Hühnerstall war noch frei es stank erbärmlich ;-)
Am Tag darauf erreichten wir schnell Cochabamba, eine schöne Kolonialstadt.
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Dort verbrachten wir einige Tage, hauptsachlich in einem wifi Cafe-der letzte blog ist dort geschrieben worden, dann gings weiter nach La Paz.
Die Strasse nach La Paz führt über den 4000m hohen Altiplano und kurz vor La Paz tut sich dann noch ein Gebirge auf, welches noch einmal bis zu 2500m höher ist-beeindruckend.
Dann kamen wir in eine Stadt (wir dachten das wäre nun La Paz) welche sich über 15km erstreckt und ein Verkehrschaos bietet welches ich bisher noch nicht erlebt habe. Die Stadt war jedoch el Alto (eine Vorstadt von La Paz).
Am Ende von el Alto tut sich dann rechter Hand ein kraterartiges Tal auf-komplett verbaut-das also ist La Paz-die Stadt erstreckt sich über 1100 Höhenmeter-wenn man sie von oben betrachtet wird einem beinahe schwindelig.

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Von La Paz aus haben Björn und ich dann 2 tagestouren unternommmen.
Die erste ging nach Tiwanaku (Tiahuanaco), einer Vorinkastadt etwa 80 km westlich von La Paz.

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Die zweite Tagestour führte uns auf die legendäre Routa de la Muerte oder auch death road genannt.
Bis vor wenigen Jahren war dies noch eine Hauptverbindungsstrasse-heute ist es „Die“ Touristenattraktion rund um La Paz. Die attraktion ist Mountainbiken auf der Death Road-alle die ohne Stützräder Fahrradfahren können und zahlen dürfen mit-weshalb die death road wohl noch lange Ihren Namen behalten wird. Eine junge Israelin hat eine Woche zuvor den Namen zum Programm gemacht….R.I.P.

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Technisch schwierig empfanden wie die Routa de la Muerte allerdings nicht-es geht halt nur „elendig s´ Loch nunda ,gell“. Eine weitere Besonderheit hat die Routa ebenfalls-es herrscht Linksverkehr, damit der Fahrer eines Linkslenkers das Rad am Abgrund besser im Auge hat ;-)
Von La Paz gings weiter an den Titicacasee, nach Copacabana.

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Dort haben wir vor einer Bar einige Moppeds stehen sehen und die Jungs gefragt woher sie den sind-aus Argentinien und schwupps waren wir mitten in der Party.

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Am Tag darauf sind wir mit den Jungs mit auf ein Boot auf die Isla del Sol.

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Björn wollte mehr von der Insel sehen und ist gleich geblieben, ich bin mit den Jungs wieder zurück nach Copacabana und mit Ihnen am nächsten Tag weiter nach Cuzco-und was da geht steht im nächsten Blog ;-)

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Bis bald Euer Lieblingsabenteurer

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1 comment to Bolivia:Vom Che zum See