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Image of Abgefahren: In 16 Jahren um die Welt

“No!!! es peligroso!” o “no es peligroso”…

“Nein! das ist gefährlich” oder “nein-das ist nicht gefährlich”-im spanischen entscheidet lediglich der Satzbau

Aber es fing ja alles ganz harmlos an mit ein paar netten Tagen an diversen Pazifikstränden, an welchen ich mal wieder mit den Tablas de surf beim Planschen war…

Nachdem das Nummernschild wieder (besser) befestigt war gings von Paracas nach Lima, welches tatsächlich ein prima Klima bietet. Von Meer weht stehts eine sanfte Brise…

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Danach gings über Chimbote nach Pimentel…

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…wo wir dieses “Strandgut” entdeckten…

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Dann weiter an der Küste entlang nach Mancora, dem wohl berühmtesten Badeort Perus…

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…man kann ja nich immer Abenteuern, man muss sich es ja auch mal gut gehen lassen.

Aber ein bisschen wurde dann doch geabenteuert- bei der Fahrt zu den heissen Quellen haben wir und erst mal nasse Füsse geholt

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Genau diesen Lifestyle haben wir dann auch noch mit nach Equador genommen und sind in Montanita gelandet…


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Montanita ist ebenfalls ein sehr schönes Küsten- (Touristen-) Dörfchen in welchem sich allabendlich heerschaaren von Schwalben auf den Stromleitungen niederlassen, währen sich kurze Zeit später in den Gassen darunter die ein oder andere Bordsteinschwalbe (im Bild etwas verschwommen ;-) zeigt. Ganz gelassen dagegen beobachtet mein derzeitiger Reisebegleiter Claudio die Szenerie.

Da ich weiter an meinen noch nicht vorhandenen Surfkünsten feilen wollte habe ich mich direkt in der Lodge eines  Surfbrettbauers (ein sog. Shaper) eingemietet, welcher ausschliesslich mit Balsaholz als Kernmaterial arbeitet.


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Das Balsa House war bisher schönste Hostel auf der Reise…

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Hier: Der Garten vor meiner Lodge

Da man jedoch nicht den ganzen Tag surfen kann hab ich noch eine kleinen Ausflug in den Dschungel gewagt…

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..natürlich nicht ohne Begleitung; die nette Verita war auch dabei-doch wie man sieht war es eine sehr “feuchte” Angelegenheit ;-)

Ja und im Dschungel gibt ja auch immer wilde und gemeine Tiere, hier eine “kleine”  Wasserspinne

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hier ein Suchbild mit Reptil…

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…dort eine etwas gössere Spinne…

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Das beste waren jedoch irgendwelche Brüllaffen die wir nicht sahen aber hörten…das Gebrüll gibts dann mal später auf Video .

Auf dem Rückweg fanden wir dann noch Maracujas und eine andere Leckere Frucht dessen Namen ich vergessen habe-aber Lecker

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Jedenfalls hab ich bei der Anfahrt in den Dschungel mal wieder nicht rechtzeitig angehalten, sondern hab die Kiste so richtig schön in den Dreck gefahren mit stecken bleiben und so… und musste nun wieder raus aus dem Schlammassel…

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Füsseln nennt sich diese im Schlamm bevorzugte Fahrtechnik- wichtigste Grundregel: Nicht anhalten!!!

-Auch ein kleines Abenteuer-aber ich weiss -noch nicht der Brüller-bei dem Blog-Titel sollte noch was kommen…

Wer rastet der rostet-also weiter Kurs Nord durch die Regenwälder und die heissen so weils eben ab und an regnet

Hier hats uns ordentlich erwischt:

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In Santo Domingo de Los Colorados übernachtet-die Stadt ist nicht annähernd so interessant wie der Name vermuten lässt-

dann weiter über Quito nach Ibarra, doch vor Ibarra war dann erst mal Ende- Strassenblockade-Panamerika dicht (incl. aller Nebenstrassen)


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Nachdem den Indios das Land gestohlen wurde, stiehlt man Ihnen nun das Wasser (Wasserrechte vom Staat an ausländische Konzerne verkauft), was diese nicht besonders nett finden und sich zu Recht wehren.

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Sämtliche Busse und PKW warteten in etwa 1km Entfernung in gebührendem Abstand, nur wir haben uns mal an die Front gewagt…
(Erhlich gesagt hatte ich die Hosen gestrichen voll-doch ich bin mit einem Argentinier unterwegs und wir haben ja bereits gelernt, dass diese Spezies diesbezüglich etwas anderst drauf ist…)
Also Claudio verhandelt mit den Streikführern-wir wollen ja nur nach Kolumbien sonst nix…-und diese zeigen erstaunlicherweise Versändnis und erklären uns eine “Umfahrung”.
Die Umfahrung stellt sich als Sackgasse raus und plötzlich ist der Rückweg mit einer Kette versperrt-ich habe endgültig kein Bock mehr-wenn Ihr versteht was ich meine-und habe so ein ganz doofes Gefühl in der Magengegend.
Claudio erneut am verhandeln und die Kette geht auf-O.K. wir sind raus und können umkehren-mein einziger Gedanke.
Zurück auf der Panamerika erläutere ich Claudio diesen Gedanken von wegen Umkehren.
Claudio erläutert mir daraufhin dass dies alles sehr nette Leute sind und dass wir es doch nochmal versuchen (Argentinier eben)
Er spricht einen einheimischen Jungen auf einem Moped an ob er nicht eine Umfahrung kennt.
Der will nicht so recht-Claudio bietet ihm 5 USD an.
Daraufhin haben wir nun einen “offiziellen Schleuser”-es geht erneut zu den Streikbossen und diese erklären erneut eine Umfahrung.
Es geht los-wir fahren über Feldwege und kleine Pfade rechts in etwa 2km Entfernung zur Panamerika

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-immer wieder kleinere Sperren an denen wir anhalten und kurz diskutieren. Nach etwa 10km fahren wir duch ein Städtchen und werden erneut angehalten-ein alter Indio mit einer art Speer (um Reifen zu zerstechen) hält uns an-es wird diskutiert-ein Pkw wird rüde vom Indio zurückgewiesen-er will auch etwas Kohle haben-Claudio gibt Ihm einen Dollar was dieser als zu wenig empfindet, doch er steckt es ein, zeigt uns eine weitere Umfahrung. Nach etwa 15km hält unser Schleuser an-ab hier sei es O.K.

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Wir bezahlen, fahren weiter-es kommen weiter Sperren, doch die Diskussionsmethode scheint zu klappen, man lässt uns passieren.

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Anscheinend habe die Indios ein Herz für Mopedfahrer-nach etwa 2 Stunden enden die Strassensperren und wir übernachten in Ibarra im Norden Equadors.

Ich denke wir waren an diesem Tag die einzigen Fahrzeuge welche durch die Blockeaden gekommen sind…yes!!!

Am nächsten Tag gehts weiter über die Grenze ins sicher Kolumbien ;-)

Zur Beruhigung nun ein Kirchenbild – das Kloster von Las Lajas kurz hinter der Grenzstadt Ipiales.

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warum die das mitten in die Schlucht gebaut haben weiss ich auch nicht aber imposant und beruhigend zugleich…

Am selben Tag gings noch weiter bis Pasto und heute Nacht schläft der Carli in Cali


P.S. bin wieder auf der Nordhalbkugel-fast schon daheim


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