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Hugos wildes Land


Ein gewisser Hugo hat es geschafft, das einstige Touristenparadies Venezuela in einen Bankrottstaat zu verwandeln-kaum einer rät einem derzeit Venezuela zu besuchen-ein Grund mehr fuer den Abenteuerer es doch zu wagen.
Die Wirtschafft des Landes ist am Boden (von der Petrolindustrie einmal abgesehen) sehr viele  ehemaliger Restaurants entlang unserer Route waren verschlossen und mit Brettern vernagelt-die verbleibenden Kneipen sind komplett vergittert, so dass man sich als Gast wie im Gefängnis fühlt. Selbst die einheimische Bevölkerung gibt zu, dass das Land alles andere als sicher ist…
Aber der Reihe nach:
Der letzte Blog endete am Cabo de la Vela, auf der Rückfahrt vom Kap hat es dann über Nacht schön geregnet, so dass die Piste sauglett wurde.
Claudio hat dies in dem Moment dann auch bemerkt.
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da vorher an seinem Gepäcksystem gebrochen war musst nun ein lokaler Schweisser aufgesucht werden.
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Danach gings dann zur Grenze, davor haben wir noch in Kolumbien Geld gewechselt (Geldautomaten funktionieren in Venezuela nicht…) mit einem Kurs von 1:4 (Dollar: Venezuelanische Bolivares) der offizielle Kurs ist 1:2,5 als wesentlich schlechter-doch gleich hinter der Grenze in Venezuela hätten wir 1:6,5 bekommen-suboptimal gewechselt also aber egal.

An der venezuelanischen Grenzstation waren wir um 12.15-schlechte Zeit, denn bis 14.00 machen die Grenzer Mittagspause (im Normalfall kommen ja keine Touristen).
Irgendwann um 15.00 waren wir dann on the road.



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Hostels bzw. Hotels sind Mangelware oder sehr teuer, so haben wir gegen 17.00 angehalten und Claudio hat eine Familie gefragt, ob wir bei Ihnen im Garten zelten können-ja durften wir. Sehr nette Leute, haben uns noch Abendessen gemacht.

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Einer unsere Hauptgründe, durch Venezuela zu fahren ist unser Fernziel Manaus (Brasilien) und da von Kolumbien keine Route nach Manaus führt, muss man über Venezuela.So haben wir prinzipiell zugesehen, möglichst schnell das Land zu durchqueren und das Landesinnere hat vor allem in Norden nicht viel sehenswertes. Einzigartig für den Motorradtouristen sind die venezuelanischen Spritpreise-zum Mitrechnen:
1L 1a 95er kostet 0,097 Bolivares geteilt durch 5 (mittlerer Dollarwechselkurs)=weniger als 0,02 USD. Eine Tankfüllung ist also für etwa 20 Eurocents zu haben. Dies erklärt die unglaublich dichte an 60er-70er Jahre V8 Motoren aus den Staaten.
An einer Tankstelle war unglaublich viel Militär-anstatt des Tankwarts kam ein Soldat oder Hauptmann oder so was zu mir und Tankte mir voll. Als ich bezahlen will meint er nur harsch ich solle nun losfahren-bei Claudio das selbe-wenn Dir ein fremder Mann eine Takfüllung schenkt…
Die weiteren 2 Nächte haben wir in billigen Hotels verbracht, die normalerweise für andere Zwecke benutzt werden-Stichwort: Bezahlung nach Stunden…
Am 4. Tag hat uns dann wiedermal ordentlich der Regen erwischt,



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dabei wäre die Landschafft nun  endlich interressant geworden- die Gran Sabana ist fast Menschenleer und ein ehemaliges Touristenziel mit vielen Wasserfällen und den Tafelbergen.


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An der Grenze nach Brasilien kamen wir wieder exakt um 12.15 an-Ihr wisst was das heisst…

Wir sehen uns in Brasilien

Euer carliO

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