Mil de Tierra


Nach der grossen Schlamm Kur waren wir zunächst eine Nacht in Humaita, wo sich erstmals Öldruckprobleme bei meiner Kathi ankündigten. Leider trat über Nacht keine Selbstheilung ein-Öllämpchen flackert munter. Über Nacht habe ich mich mal im Motorradforum schlau gemacht, was das Problem sein könnte und wie man dieses beseitigt.

Vermutlich ein Bypassventil mitten im Motor-schei…
Am morgen haben wir dann einfach mal den Ölfilter gereinigt und-con mucha suerte- es hat funktioniert,
kein Öllämpchen flackert mehr es kann weiter gehen nach Puerto Velho.
In Puerto Velho waren wir mal wieder eine Nacht bei den Motorradrockern zu Gast

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und konnten nochmal ausgiebig an den Maschinen rumschrauben.
Ölfilter wurden nochmal gereinigt-mit Benzin füllen und kräftig ausblasen-lecker;-)
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Am nächsten Morgen weiter an die Grenze zu Bolivien.
Über der Grenzfluss Rio Mamore wollte uns ein Fährmann mit seiner Mini-Fähre rüberschippern,
aufgrund unserer Erfahrung mit Mini-Fähren warteten aber lieber auf die grosse Fähre.
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In Bolivien warteten dann die besagten “Mil de Tierra” 1000km auf Erde auf uns.
Zunächst war die Srtasse in unerwartet gutem Zustand-doch es wäre nicht Bolivien wenn sich dies nicht ändern würde…
Im Bild: ein grosser Steppenbrand lässt eine Wolke entstehen
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Plözlich im Wasserloch neben der Piste bewegt sich was…
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ein Krokofant…

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…bis zu 5m lang werden die hier-besser nicht wildcampen…

Danach wurde die Piste mal wieder etwas extremer-Polvo- Staubpulver bis zu 30cm tief und darunter grosse Steine die man nicht sieht aber spürt.
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In Santa Rosa wurde übernachtet, am nächsten Morgen wieder Öldruckprobleme-diesmal half auch auswaschen nichts-Filter raus und ohne Ölfilter weiter…
Ein kleiner Helfer macht sich an meinem Werkzeug zu schaffen.
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Weiter bis Yucuma und hier trennen sich die Wege von Claudio und mir-er fährt weiter nach Argentinien, ich will über La Paz nach Chile.

Der Weg nach La Paz ist malö wieder berauschend schön

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-nur eben auch mal wieder Death-Road-mässig abgesichert…mal wieder Linksverkehr -das merkt man dann, wenn man selbst und der Entgegenkommende eine Vollbremsung auf Schotter hinlegen und der Entgegenkommende aufgeregt flucht…aber natürlich wird der Wechsel von Rechts- auf Linksverkehr auch in Bolivien durch Schilder signalisiert…(doch die Schilder sind einfach nur noch braun vom Staub-nichts zu erkennen…)

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Wie auch immer, da ich den Blog schreiben konnte hab ichs ja überlebt und bin heil nach La Paz gekommen-das Mopped pfeifft aus dem letzten Loch aber es fährt noch.
Bis bald Euer carliO


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