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Image of Moto Libre: Mit Motorrädern durch Südamerika  sieben Monate Freiheit vom Alltag

Mil de Tierra


Nach der grossen Schlamm Kur waren wir zunächst eine Nacht in Humaita, wo sich erstmals Öldruckprobleme bei meiner Kathi ankündigten. Leider trat über Nacht keine Selbstheilung ein-Öllämpchen flackert munter. Über Nacht habe ich mich mal im Motorradforum schlau gemacht, was das Problem sein könnte und wie man dieses beseitigt.

Vermutlich ein Bypassventil mitten im Motor-schei…
Am morgen haben wir dann einfach mal den Ölfilter gereinigt und-con mucha suerte- es hat funktioniert,
kein Öllämpchen flackert mehr es kann weiter gehen nach Puerto Velho.
In Puerto Velho waren wir mal wieder eine Nacht bei den Motorradrockern zu Gast

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und konnten nochmal ausgiebig an den Maschinen rumschrauben.
Ölfilter wurden nochmal gereinigt-mit Benzin füllen und kräftig ausblasen-lecker;-)
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Am nächsten Morgen weiter an die Grenze zu Bolivien.
Über der Grenzfluss Rio Mamore wollte uns ein Fährmann mit seiner Mini-Fähre rüberschippern,
aufgrund unserer Erfahrung mit Mini-Fähren warteten aber lieber auf die grosse Fähre.
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In Bolivien warteten dann die besagten “Mil de Tierra” 1000km auf Erde auf uns.
Zunächst war die Srtasse in unerwartet gutem Zustand-doch es wäre nicht Bolivien wenn sich dies nicht ändern würde…
Im Bild: ein grosser Steppenbrand lässt eine Wolke entstehen
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Plözlich im Wasserloch neben der Piste bewegt sich was…
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ein Krokofant…

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…bis zu 5m lang werden die hier-besser nicht wildcampen…

Danach wurde die Piste mal wieder etwas extremer-Polvo- Staubpulver bis zu 30cm tief und darunter grosse Steine die man nicht sieht aber spürt.
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In Santa Rosa wurde übernachtet, am nächsten Morgen wieder Öldruckprobleme-diesmal half auch auswaschen nichts-Filter raus und ohne Ölfilter weiter…
Ein kleiner Helfer macht sich an meinem Werkzeug zu schaffen.
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Weiter bis Yucuma und hier trennen sich die Wege von Claudio und mir-er fährt weiter nach Argentinien, ich will über La Paz nach Chile.

Der Weg nach La Paz ist malö wieder berauschend schön

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-nur eben auch mal wieder Death-Road-mässig abgesichert…mal wieder Linksverkehr -das merkt man dann, wenn man selbst und der Entgegenkommende eine Vollbremsung auf Schotter hinlegen und der Entgegenkommende aufgeregt flucht…aber natürlich wird der Wechsel von Rechts- auf Linksverkehr auch in Bolivien durch Schilder signalisiert…(doch die Schilder sind einfach nur noch braun vom Staub-nichts zu erkennen…)

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Wie auch immer, da ich den Blog schreiben konnte hab ichs ja überlebt und bin heil nach La Paz gekommen-das Mopped pfeifft aus dem letzten Loch aber es fährt noch.
Bis bald Euer carliO


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